Men at Arms

                     

Keine Armee ohne Uniformen, Waffen und Ausrüstung. Natürlich darf Organisation, Disziplin und Drill nicht fehlen. Es ist mir alles andere als leicht gefallen herauszufinden, welche Uniform mein Colonel und sein Trupp tragen soll. Einerseits wollte ich die Geschichte Allegras so Wahrheitsgetreu wie möglich schreiben, andererseits hatte ich keine Lust mich auf den Pfad der totalen Lüge zu begeben, was das Militär anbelangt und habe desswegen die Geschichte zu einem Zeitpunkt angesetzt, an dem es die Kavallerie westlich des Mississippi nicht gab, so wie wir sie uns vorstellen. Zumal Anfang des 19. Jahrhunderts die Kavallerie noch die Light Dragoons waren, die mit ihren Pferden und allzu oft zu Fuss durch die Länder zogen.

Nun, lasst mich Euch die Uniformen zeigen, die in dieser Zeit getragen wurden, vielmehr in der Zeit vorher und in der Zeit nachher. Macht Euch selbst ein Bild, was Colonel Montgomery getragen haben mag.

So waren die Soldaten gekleidet

 

Links u. Mitte Soldaten 1813 der Kentucky Mounted Volunteers

Rechts Soldat des 7. New York Dragoner Regiments 1814

Links Sergeant, Mitte Major, Rechts Soldat des 2. Regiments der U.S. Leichten Dragoner 1813

Links Soldat des U.S. Mounted Ranger Battalion, 1832

Mitte Sergeant, Rechts Adjudant, des U.S. Dragoner Regiments 1833

Links Oberstleutnant, Mitte Trompeter, Rechts Soldat des U.S. Dragoner Regiments 1833-36

Ross und Reiter

Oberst Leutnant, 1. Reg. U.S. Leicht Dragoner ca. 1812

Captain, 2. Reg. U.S. Leicht Dragoner ca. 1812

Sergant, 1. Reg. U.S. Leicht Dragoner ca. 1812

Soldat, 2. Reg. U.S. Leicht Dragoner ca. 1812

Waffen am Mann

Nathan Starr Säbel 1812-13

die Klinge ist 33 1/2 inches               = 85,1 cm lang

Harpers Ferry Ein-Schuss Pistole, Model 1805, wie es die U.S. Leicht Dragoner benutzten

Eine Beschreibung der Waffen auf deutsch kann ich nicht liefern, aber eine englische,

 

Strafen für ungehorsame Soldaten

Der militärischen Tradition nach, war der Trompeter, bei jedem Dragoner Regiment, derjenige, der die Strafen austeilte.

Der Herr, der an dem Besen festgebunden ist, erwartet Schläge durch eine Peitsche. Generell waren Ausmass der Prügel - die Anzahl der Schläge - je nach Schwere des Vergehens zu erwarten.

Das hölzerne Pferd wurde bei Vergehen geringer/unbedeutender Natur angeordnet. Der so Bestrafte sass oft stundenlang in dieser unbequemen und sicher schmerzhaften Position, die beiden Gewehre an den Fussknöcheln hielten die Balance.

Derart an den Pfahl gebunden wurden Soldaten, die leichter Vergehen überführt worden waren, meist für Verletzungen von Regeln. Der Bestrafte hing mit einer Hand am Pfahl, konnte sich aber mit dem Bein auf einem kleinen Pfahl abstützen, die Dauer dieser Strafe war derArt des Vergehens angemessen.

Noch eine Art der Bestrafung war "gantelope", eine Art Spiessrutenlauf, wobei der Bestrafte mit nacktem Oberkörper zwischen zwei Reihen Soldaten durchlaufen bzw. rennen musste, die mit einer Gerte bewaffnet waren. Wir können uns sehr wohl vorstellen, dass die Soldaten an ihren Kameraden den ganzen Frust und ihre Aggressionen ausgelassen haben mögen.

Brutal war die Bestrafung durch das Wagenrad. Jeder Mann, der einmal durch diese Strafe hat durchgehen müssen, wird bedacht gewesen sein, nie mehr ungehorsam zu sein. Der Bestrafte wurde an ein Wagenrad gebunden und die Truppe oder das Regiment ging an ihm vorbei, jeder mit eine cat-o-nine-tail (Peitsche wie auf dem Bild mit dem Besen) bewaffnet, die er dem Bestraften einmal überzog, so fest er wollte.

Deserteure und Feiglinge bzw. Befehlsverweigerer wurden vor dem ganzen Regiment erschossen, was die Kameraden sicherlich eingeschüchtert und gewarnt hat.

Auf welche Signale hatten Soldat und Pferd zu gehorchen, wie war es möglich, dass auch der letzte Reiter in der hintersten Reihe die Befehle rechtzeitig wahrnahm. Dies wurde durch die Signalhörner erreicht.   

Wer einmal nachspielen mag, dem füge ich hier ein paar Befehle bei.

 Schade, ich würde Euch hier gerne ein paar davon vorspielen.

 

         

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